Man kann viel vorbereiten, aber manchmal laufen die Dinge eben anders als geplant. So auch an diesem Samstag, als wir die Etappe des Nordalpenwegs von Schlagl nach Semmering erwandern wollten. Dazwischen ‘funkte’ uns eine Verspätung unseres vorgesehenen Zuges nach Gloggnitz.
Nach kurzer Beratung anderer Wanderziele (von der Knofeleben über das Höllensteinhaus, etc.) entschied sich die Gruppe, per Zug den Weg nach Semmering anzutreten und unsere Wanderung einfach umzudrehen. Allerdings gab es da noch immer das Problem des nur alle 2h fahrenden Busses, weshalb wir uns am Bahnhof Semmering dazu entschieden, den Bahnwanderweg dem UNESCO Weltkulturerbe Semmeringeisenbahn entlang nach Payerbach in Angriff zu nehmen.
Gesagt, getan: Mit einer kleinen Umleitung zu Beginn marschierte unsere 10 köpfige Gruppe von Semmering, vorbei am Skulpturenpark, zum Viadukt im Adlitzgraben. Von dort ging es über den Roten Berg weiter, vorbei am Kalte-Rinne-Viadukt und dem Museum für Carl Ritter von Ghega, dem Erbauer der Semmeringbahn.
Angekommen am Bahnhof in Breitenstein entschieden wir uns den Weg abzukürzen und den Kreuzberg nicht mehr via des Bahnwanderweges zu umrunden, sondern stattdessen direttissima am Karl-Schubert-Haus und dem Gasthof Polleres entlang nach Payerbach abzusteigen.