Bei frostigen Temperaturen fand sich unsere Gruppe früh morgens in Nussdorf ein und nach einer kurzen Besprechung ging es auch gleich los entlang der Donau bis zum Kuchelauer Hafen ins Kahlenbergerdorf. Hier begann der steile Aufstieg über den Nasenweg auf den Leopoldsberg, mit dem frischen Schnee eine noch größere Herausforderung als sonst, doch mit steigender Höhe wurden wir auch mit immer schöneren Ausblicken belohnt!
Nach einer kurzen Rast machten wir uns auf den Weg zum Kahlenberg und weiter in Richtung Hermannskogel. Beim höchsten Berg Wiens entschieden wir uns - aufgrund des Schnees - für den einfacheren Aufstieg von der Westseite aus. Von der Habsburgerwarte am Hermannskogel ging es auf deutlich flacheren Wegen weiter entlang von Wiesen voll mit im Schnee spielenden und schlittenfahrenden Kindern. Da in der Gegend an diesem Samstag auch ein Trailrunning-Event stattfand, war überraschend viel los auf dieser ansonsten im Winter so ruhigen Wanderstrecke.
Für uns ging es weiter auf den Waldwegen zu den nächsten bekannten Plätzen wie dem Häuserl am Roan und dem Hameau. Hier haben wir eine letzte größere Rast eingelegt, der Schneefall wurde intensiver und einige von uns mussten auch ihre Kleidung und Ausrüstung ein wenig an die rauer werdenden Bedingungen anpassen.
Nach kurzer Zeit waren danach auch schon das Rote Kreuz und etwas weiter die Sophienalpe erreicht. Hier hatten wir unseren steilsten Abstieg des Tages zu bewältigen, bevor wir von der Rieglerhütte zum Schottenhof wieder bergauf wanderten. Einige wenige letzte Höhenmeter trennten uns noch von der Kreuzeichenwiese und hier war dann auch die Jubiläumswarte nicht mehr weit entfernt.
Seit vielen Stunden auf Schnee unterwegs, entschieden wir uns für die einfachste und schnellste Linie hinab nach Hütteldorf, wo alle mit müden Beinen aber glücklichen Gesichtern ankamen! Ein gelungener Auftakt für unsere Wanderungen 2026!